Zufluchtsorte Deutschland

Felsenkeller, Stollen & Bergwerke

Robuste unterirdische Orte: in den Fels gehauene Felsenkeller und Keller-Labyrinthe, begehbare Stollen sowie Schau- und Besucherbergwerke – viele davon dienten früher als Luftschutzräume.

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Oppenheimer Kellerlabyrinth

55276 Oppenheim

Rund 40 Kilometer langes Netz aus Kellern, Gängen und Treppen auf bis zu fünf Ebenen unter der Altstadt von Oppenheim, ab dem 14. Jahrhundert in den Löss gegraben. Teile sind im Rahmen von Führungen begehbar.

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Historische Felsengänge Nürnberg

Bergstraße 19, 90403 Nürnberg

Mittelalterliches Netz aus Kellern und Gängen im Sandstein unter der Nürnberger Altstadt, einst als Bierkeller genutzt. Eingang an der Bergstraße 19; Besichtigung über geführte Touren.

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Felsenkeller Schwandorf

92421 Schwandorf

Denkmalgeschütztes Labyrinth aus über 130 in Sandstein gehauenen Felsenkellern unter Schwandorf, ab etwa 1380 angelegt und später als Bierkeller genutzt. Rund 60 Räume sind über Führungen zugänglich.

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Kellerwald Forchheim

91301 Forchheim

Ausgedehntes Waldareal im Osten Forchheims mit 23 in den Fels gegrabenen historischen Bierkellern, die als kühles Lager dienen. Während des Annafests im Sommer öffentlich zugänglich.

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Gertrudenberger Loch

49090 Osnabrück

Ehemaliger unterirdischer Kalksteinbruch unter dem Gertrudenberg in Osnabrück mit rund 900 Metern Gangstrecke, von 1841 bis 1911 als Bierkeller genutzt. Das denkmalgeschützte Gangsystem ist seit 2024 wieder über öffentliche Führungen zugänglich.

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Historische Kellergewölbe der Lindenbrauerei (Zentrum für Internationale Lichtkunst)

59423 Unna

Große historische Gewölbekeller der ehemaligen Lindenbrauerei aus dem späten 19. Jahrhundert. In den unterirdischen Kühl- und Gärkellern ist seit 2001 das Zentrum für Internationale Lichtkunst öffentlich besichtigbar.

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Sektkellerei Kupferberg

Kupferbergterrasse 15, 55116 Mainz

Die historischen Kellergewölbe der Sektkellerei Kupferberg reichen über sieben Etagen bis zu 50 Meter tief und gelten als eine der tiefsten Sektkelleranlagen; sie können im Rahmen von Keller- und Museumsführungen besichtigt werden.

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Lavakeller Mendig (Lava-Dome)

56743 Mendig

Unter Mendig erstrecken sich in über 30 Metern Tiefe die größten Basaltlava-Felsenkeller, die im 19. Jahrhundert als Gär- und Lagerkeller zahlreicher Brauereien dienten und heute über das Vulkanmuseum Lava-Dome besichtigt werden können.

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Schlossberghöhlen Homburg

Homburg

Künstlich durch Sandabbau geschaffenes Buntsandstein-Höhlensystem von rund 5.000 m Länge (größte Buntsandsteinhöhlen Europas), das im Zweiten Weltkrieg als Luftschutzbunker diente und heute als Besucherbergwerk mit Führungen zugänglich ist.

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Weißenstädter Kellerwelt

Weißenstadt

Im 18. Jahrhundert in den Granit gehauene Felsenkeller mit langen Gängen zur Lebensmittel- und Getränkelagerung; von ursprünglich rund 200 sind etwa 130 erhalten, denkmalgeschützt und heute Fledermaus-Winterquartier.

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Atomkeller-Museum (Forschungsreaktor Haigerloch)

Haigerloch

In einen Felsenkeller unter dem Haigerlocher Schloss gehauene unterirdische Kammer, in der am Kriegsende der deutsche Forschungsreaktor betrieben wurde; heute als Museum begehbar.

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Löwengrube bei Altdorf

Altdorf bei Nürnberg

Künstlich angelegter Felsenkeller mit geräumiger Felsgalerie, hervorgegangen aus einem Steinbruch und 1686 wiederentdeckt; heute frei zugängliches Naturdenkmal und Ausflugsziel.

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Felsendome Rabenstein

09117 Chemnitz

Ehemaliger unterirdischer Kalksteinbruch (1906 stillgelegt), seit 1936 als Schaubergwerk mit Domsaal und unterirdischem See begehbar; dient zugleich als Fledermaus-Winterquartier.

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Felsenkeller bei Fischbach bei Nürnberg

Fischbach bei Nürnberg

In Sandstein gehauener Felsenkeller im Lorenzer Reichswald, um 1662 als Steinbruch begonnen und ab 1665 als Eis-/Lagerkeller genutzt; 1988 saniert und ganzjährig für Besucher erschlossen.

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Höhlenwohnungen Langenstein

Langenstein (Halberstadt)

Zwölf zwischen 1855 und 1858 in die Sandsteinfelsen gehauene Wohnhöhlen am Schäferberg, die bis ins 20. Jahrhundert bewohnt waren; öffentlich zugängliche Kulturdenkmale.

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Burg Regenstein (in den Fels gehauene Kasematten)

Blankenburg (Harz)

Burgruine mit zahlreichen in den Sandstein getriebenen, höhlenartigen Räumen und erhaltenen Kasematten der barocken Festung; die Felsräume sind begehbar und beherbergen eine Ausstellung.

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Sandstein- und Märchenhöhle Walldorf

Walldorf (Meiningen)

Unterirdisches Labyrinth von rund 65.000 Quadratmetern, getragen von etwa 2.500 Pfeilern, entstanden durch den Abbau von Scheuersand; heute begehbare Touristenattraktion.

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Besucherbergwerk am Stephansberg

Bamberg

Im Sandstein (Stubensand) angelegtes unterirdisches Stollensystem von rund 12 km Länge unter dem Stephansberg, von dem etwa 2 km als Besucherbergwerk begehbar sind.

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Wetzsteinstollen Spiegelberg

Spiegelberg

In den Sandstein getriebener Stollen zur historischen Gewinnung von Wetzsteinen, 1922 stillgelegt und seit 2002 als öffentliches Besucherbergwerk wieder zugänglich.

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Römerbergwerk Meurin

Kretz

Einer der größten untertägigen römischen Tuffsteinbrüche nördlich der Alpen mit erhaltenen, in den Fels gehauenen Gängen; heute überdacht und als Besucheranlage im Vulkanpark zugänglich.

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Museum und Besucherbergwerk Rammelsberg

Goslar

Über 1000 Jahre betriebenes Erzbergwerk, 1988 stillgelegt, heute Museum mit begehbarem Untertage-Teil. Seit 1992 UNESCO-Welterbe.

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Grube Samson

Sankt Andreasberg

Historisches Silbererzbergwerk des Oberharzer Bergbaus, als Museum und Besucherbergwerk zugänglich. Enthält die weltweit einzige noch funktionierende Fahrkunst.

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Tiefer Stollen

Aalen-Wasseralfingen

Besucherbergwerk in einem ehemaligen Eisenerzbergwerk am Braunenberg. Die Einfahrt erfolgt per Grubenbahn in die begehbaren Stollen, zusätzlich als Heilstollen genutzt.

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Salzbergwerk Bad Friedrichshall (Kochendorf)

Bad Friedrichshall

Aktives Steinsalzbergwerk mit Besucherbereich; Einfahrt rund 200 Meter unter Tage. Gezeigt werden historische Salzgewinnung und Ausstellungskammern.

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Salzbergwerk Berchtesgaden

Berchtesgaden

Ältestes noch in Betrieb befindliches Salzbergwerk Deutschlands, zugleich Schaubergwerk. Besucher befahren die unterirdischen Anlagen unter anderem mit einer Grubenbahn.

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LWL-Museum Erzbergwerk Ramsbeck

Bestwig-Ramsbeck

Besucherbergwerk in einem ehemaligen Blei- und Zinkerzbergwerk. Mit einer Grubenbahn geht es rund 1,5 Kilometer in historische Stollen etwa 300 Meter unter Tage.

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Markus-Röhling-Stolln

Annaberg-Buchholz (Frohnau)

Schaubergwerk des historischen Silber- und Kobaltbergbaus im Erzgebirge, seit 1992 zugänglich. Eine Grubenbahn fährt auf rund 600 Metern zu verschiedenen Ausstellungsobjekten.

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Grube Fortuna

Solms-Oberbiel

Ehemaliges Eisenerzbergwerk (bis 1983), heute Besucherbergwerk mit Schachteinfahrt und Grubenbahnfahrt unter Tage. Dient zugleich als Geopark-Informationszentrum.

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Edelsteinminen Steinkaulenberg

Idar-Oberstein

Schaubergwerk mit einem rund 400 Meter langen begehbaren Besucherstollen, in dem Edelsteinvorkommen und historischer Bergbau gezeigt werden. Gilt als einziges für Besucher zugängliches Edelsteinbergwerk Europas.

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Besucherbergwerk Fell

Fell

Ehemaliges Dachschieferbergwerk mit zwei übereinanderliegenden Schiefergruben um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Der Untertage-Rundgang dauert etwa eine Stunde.

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Erlebnisbergwerk Velsen

Saarbrücken (Klarenthal)

Ehemaliges Steinkohlenbergwerk (1899-1965), heute begehbares Erlebnisbergwerk mit über 700 Metern Strecke auf drei Sohlen und funktionstüchtigen historischen Maschinen.

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Saalfelder Feengrotten

Saalfeld/Saale

Ehemaliges Alaunschieferbergwerk, seit 1914 als Schaubergwerk über drei unterirdische Sohlen begehbar. Bekannt für farbige Tropfsteingebilde, zusätzlich mit Heilstollen.

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Schaubergwerk Röhrigschacht Wettelrode

Sangerhausen (Wettelrode)

Ehemaliges Kupferschieferbergwerk, heute Bergbaumuseum und Besucherbergwerk. Besucher fahren 283 Meter über den Schacht ein und erkunden den Bergbau per Grubenbahn.

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