Zufluchtsorte Deutschland

Bunker & Unterwelten

Öffentlich zugängliche Bunker-, Luftschutz- und Unterwelten-Anlagen als Dokumentationsorte und Museen.

Bunker & Unterwelten

Berliner Unterwelten / Bunker Gesundbrunnen

Brunnenstraße 105, 13355 Berlin

Museum des Vereins Berliner Unterwelten in einem Zivilschutzbunker unter dem U-Bahnhof Gesundbrunnen. Der Verein dokumentiert Berlins unterirdische Bauwerke und bietet Führungen durch historische Anlagen.

Quelle & mehr Infos →
Bunker & Unterwelten

Historischer Kunstbunker Nürnberg

Obere Schmiedgasse 52, 90403 Nürnberg

Stollensystem unter der Nürnberger Burg, in dem ab 1939 Kunstschätze wie der Engelsgruß von Veit Stoß und die Reichskleinodien vor Bombenangriffen geschützt wurden. Seit 1996 über Führungen zugänglich.

Quelle & mehr Infos →
Bunker & Unterwelten

Denkort Bunker Valentin

Rekumer Siel, 28777 Bremen

Mit 419 Metern Länge größter freistehender Bunker Deutschlands, 1943 bis 1945 als U-Boot-Werft unter Zwangsarbeit errichtet und nie in Betrieb genommen. Seit 2015 als Denkort mit Ausstellung und Rundweg zugänglich.

Quelle & mehr Infos →
Bunker & Unterwelten

Dokumentationsstätte Regierungsbunker

Am Silberberg, 53505 Bad Neuenahr-Ahrweiler

Erhaltener 203-Meter-Abschnitt des 17,3 Kilometer langen früheren Regierungsbunkers aus dem Kalten Krieg bei Bad Neuenahr-Ahrweiler. Seit 2008 als Dokumentationsstätte mit originaler Technik zu besichtigen.

Quelle & mehr Infos →
Bunker & Unterwelten

Fichtebunker

Fichtestraße 6, 10967 Berlin

Ältester erhaltener Gasometer Berlins (1883/84), im Zweiten Weltkrieg zum Luftschutzbunker mit rund 750 Räumen auf sechs Ebenen umgebaut. In Berlin-Kreuzberg über Führungen der Berliner Unterwelten zugänglich.

Quelle & mehr Infos →
Bunker & Unterwelten

KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora

Kohnsteinweg 20, 99734 Nordhausen

Gedenkstätte am Kohnstein bei Nordhausen mit rund 20 Kilometer langem unterirdischem Stollensystem, in dem im Zweiten Weltkrieg unter Zwangsarbeit V2-Raketen gefertigt wurden. Besucherzentrum und Führungen durch erhaltene Stollenabschnitte.

Quelle & mehr Infos →
Bunker & Unterwelten

Flakturm IV (Hochbunker Feldstraße)

Feldstraße 66, 20359 Hamburg

Massiver Hochbunker von 1942 auf dem Heiligengeistfeld in Hamburg-St. Pauli mit 75 mal 75 Metern Grundfläche. Heute als Medienbunker mit Kultur, Hotel und Dachgarten genutzt und öffentlich zugänglich.

Quelle & mehr Infos →
Bunker & Unterwelten

Atombunker Harnekop

15345 Prötzel (Harnekop)

Dreigeschossiger Schutzbau der 1970er Jahre bei Harnekop, einer der größten Bunker auf dem Gebiet der ehemaligen DDR und früherer Hauptführungsbunker des Ministeriums für Nationale Verteidigung. Als militärhistorisches Denkmal geschützt und als Museum besichtigbar.

Quelle & mehr Infos →
Bunker & Unterwelten

Bunkeranlagen Wünsdorf (Bücherstadt Wünsdorf)

15806 Zossen (Wünsdorf)

Ehemaliger Militärstandort rund 40 Kilometer südlich von Berlin mit den Führungsbunkern Maybach I und II aus der NS-Zeit und späterem Sitz des Oberkommandos der sowjetischen Streitkräfte in Deutschland. Teile der Bunkeranlagen sind im Rahmen von Führungen öffentlich zu besichtigen.

Quelle & mehr Infos →
Bunker & Unterwelten

Flakturm Humboldthain

Berlin

1941/1942 im Volkspark Humboldthain (Ortsteil Gesundbrunnen) errichteter, als Hochbunker ausgeführter Flakturm zur Luftverteidigung im Zweiten Weltkrieg. Teile des Gefechtsturms wurden durch den Verein Berliner Unterwelten zugänglich gemacht, in den Sommermonaten werden Besucherführungen angeboten.

Quelle & mehr Infos →
Bunker & Unterwelten

Berlin Story Bunker (Anhalter Hochbunker)

Berlin

Ehemaliger Luftschutzbunker der Deutschen Reichsbahn in Berlin-Kreuzberg auf dem Gelände des früheren Anhalter Bahnhofs. Heute als Museum 'Berlin Story Bunker' mit Dauerausstellungen zur deutschen Geschichte öffentlich zugänglich.

Quelle & mehr Infos →
Bunker & Unterwelten

Hochbunker Pallasstraße

Berlin

1943 bis 1945 in Berlin-Schöneberg errichteter Hochbunker, nach der Modernisierung 1986 bis 1989 mit 4809 Schutzplätzen die größte Zivilschutzanlage Berlins. Steht seit 2011 unter Denkmalschutz und wird von den Berliner Unterwelten als Lern- und Erinnerungsort betreut.

Quelle & mehr Infos →
Bunker & Unterwelten

Boros Bunker (ehemaliger Reichsbahnbunker)

Berlin

Ehemaliger Reichsbahnbunker in Berlin-Mitte, der heute die Kunstsammlung Boros beherbergt. Die Präsentation ist für die Öffentlichkeit ausschließlich im Rahmen von Führungen zugänglich.

Quelle & mehr Infos →
Bunker & Unterwelten

Marchivum (Ochsenpferchbunker)

Archivplatz 1, 68169 Mannheim

Stadtarchiv Mannheim in einem umgebauten Hochbunker (Ochsenpferchbunker) aus der NS-Zeit. Öffentlich zugänglich sind die Dauerausstellungen zur Stadtgeschichte und zur NS-Zeit.

Quelle & mehr Infos →
Bunker & Unterwelten

U-Boot-Bunker Hornisse

Bremen

Massiver, nie fertiggestellter U-Boot-Werftbunker aus dem Zweiten Weltkrieg auf der Halbinsel Kap Horn im Stadtteil Gröpelingen (frühere AG Weser). Die Betonanlage ist weitgehend erhalten und mit einer Gedenktafel für die beim Bau gestorbenen Zwangsarbeiter dokumentiert.

Quelle & mehr Infos →
Bunker & Unterwelten

Kulturbunker Vulkan

Bremen

Vierstöckiger Werk-Luftschutzbunker von 1943/44 auf dem Gelände der ehemaligen Werft Bremer Vulkan in Fähr-Lobbendorf (Bremen-Nord), ausgelegt für rund 1.400 bis 2.000 Menschen. Seit Schließung der Werft wird er von einem Kulturverein als Proben- und Veranstaltungsort genutzt und ist damit öffentlich zugänglich.

Quelle & mehr Infos →
Bunker & Unterwelten

Bunker B 157 mit Wandbild

Halmerweg 90, Bremen

Siebengeschossiger Luftschutzturm aus den frühen 1940er-Jahren im Stadtteil Gröpelingen (Ohlenhof), seit 2017 als Kulturdenkmal geschützt. Bekannt durch das großflächige Wandbild von Hermann Stuzmann (1979) mit dem Friedensappell gegen den Krieg.

Quelle & mehr Infos →
Bunker & Unterwelten

Hochbunker Friedberger Anlage

Friedberger Anlage 6, 60316 Frankfurt am Main

Fünfgeschossiger Hochbunker, 1942/43 auf dem Grundstück der 1938 zerstörten Synagoge Friedberger Anlage errichtet. Seit 2004 von der Initiative 9. November als Geschichts- und Gedenkort mit Dauerausstellung betreut und für die Öffentlichkeit zugänglich.

Quelle & mehr Infos →
Bunker & Unterwelten

Energiebunker Wilhelmsburg (Flakturm VI)

Hamburg

Ehemaliger Flakturm von 1943 in Hamburg-Wilhelmsburg, der zwischen 2010 und 2013 im Rahmen der Internationalen Bauausstellung zu einem Energiespeicher umgebaut wurde. Seit März 2013 öffentlich zugänglich mit Café und Aussichtsterrasse in rund 30 Metern Höhe.

Quelle & mehr Infos →
Bunker & Unterwelten

Tiefbunker Steintorwall

Steintorwall, Hamburg

Dreigeschossiger Tiefbunker von 1941 bis 1944 unter dem Steintorwall neben dem Hamburger Hauptbahnhof im Stadtteil St. Georg, der im Kalten Krieg zum Atomschutzbunker umgerüstet wurde. Er wird vom Verein Hamburger Unterwelten betreut und ist über Führungen zugänglich.

Quelle & mehr Infos →
Bunker & Unterwelten

U-Boot-Bunker Fink II

Hamburg

Reste eines 1941 bis 1944 errichteten U-Boot-Bunkers am Rüschkanal in Hamburg-Finkenwerder, der 1945 gesprengt und später eingeebnet wurde. Seit 2006 markiert ein öffentlich zugängliches Denkmal im Rüschpark den Grundriss und erinnert an die Opfer der NS-Zeit.

Quelle & mehr Infos →
Bunker & Unterwelten

Dokumentationszentrum Prora

18609 Binz

Teil des massiven Betonkomplexes Prora (Koloss von Rügen), eines unvollendeten KdF-Seebads von 1936 bis 1939, das nach 1945 von der NVA genutzt wurde. Das Dokumentationszentrum ist öffentlich zugänglich und zeigt eine Dauerausstellung zur Geschichte der Anlage.

Quelle & mehr Infos →
Bunker & Unterwelten

Historisch-Technisches Museum Peenemünde

17449 Peenemünde

Museum auf dem Gelände der ehemaligen Heeresversuchsanstalt auf Usedom, untergebracht in der Kommandozentrale und im Kraftwerk der früheren Militäranlage. Seit 1991 öffentlich zugänglich und mit mehreren Millionen Besuchern dokumentiert.

Quelle & mehr Infos →
Bunker & Unterwelten

Bunkermuseum Emden

Holzsägerstraße 6, 26721 Emden

Zwischen 1941 und 1942 aus Stahlbeton errichteter Hochbunker in Emden, laut Betreiber das erste Bunkermuseum der Bundesrepublik. Die Anlage dokumentiert in rund 26 Räumen Bunkerbau sowie Kriegs- und Nachkriegsgeschichte und ist saisonal besichtigbar.

Quelle & mehr Infos →
Bunker & Unterwelten

Regierungsbunker Nordrhein-Westfalen (Ausweichsitz der Landesregierung)

53925 Kall-Urft

Geheimer atomsicherer Ausweichsitz der nordrhein-westfälischen Landesregierung aus dem Kalten Krieg (Planung ab 1962, Betrieb bis 1993). Der im Originalzustand erhaltene Bunker ist heute Dokumentationsstätte und nach Voranmeldung besichtigbar.

Quelle & mehr Infos →
Bunker & Unterwelten

Kölner Festungsmuseum (Zwischenwerk VIIIb)

50968 Köln

Preußisches Zwischenwerk VIIIb von 1876 aus dem äußeren Festungsgürtel Köln mit erhaltenen Kasematten und Grabenwehr. Ehrenamtlich betrieben und regelmäßig per Führung öffentlich zugänglich; zum Verbund gehört auch ein WWII-Röhrenbunker.

Quelle & mehr Infos →
Bunker & Unterwelten

Bundesbankbunker Cochem

56812 Cochem

Der rund 30 Meter tief gelegene Bundesbankbunker im Stadtteil Cochem-Cond lagerte im Kalten Krieg die geheime Ersatzwährung BBk II und ist seit 2016 als Dokumentationsstätte mit Führungen zugänglich.

Quelle & mehr Infos →
Bunker & Unterwelten

Panzerwerk Katzenkopf (Westwallmuseum Irrel)

54666 Irrel

Das Panzerwerk Katzenkopf ist eines der wenigen erhaltenen B-Werke des Westwalls mit bis zu zwei Meter dicken Stahlbetonwänden und ist seit 1979 als Westwallmuseum über drei begehbare Geschosse zugänglich.

Quelle & mehr Infos →
Bunker & Unterwelten

Flandernbunker (Mahnmal Kilian)

Kiellinie 249, 24106 Kiel

1943/44 im Militärhafen Kiel-Wik errichteter Hochbunker, heute als Mahnmal Kilian ein Museums- und Gedenkort zur Kieler Kriegs- und Marinegeschichte. Die Räume sind barrierefrei erschlossen; Führungen finden am ersten Sonntag im Monat statt.

Quelle & mehr Infos →
Bunker & Unterwelten

B-Werk Besseringen

66663 Merzig

Einziges vollständig erhaltenes Panzerwerk der Stärke-Kategorie B des Westwalls, gelegen im Merziger Ortsteil Besseringen. Seit Herbst 2005 als Museum öffentlich zugänglich, betreut vom Verein für Heimatkunde Merzig.

Quelle & mehr Infos →
Bunker & Unterwelten

Kasematten am Saarbrücker Schloss

Schlossplatz 15, 66119 Saarbrücken

Unter dem Schlossplatz freigelegte Teile der alten Burganlage mit Kasematten, zwischen 2003 und 2007 ausgegraben. Die unterirdischen Gänge sind über das Historische Museum Saar für Besucher zugänglich.

Quelle & mehr Infos →
Bunker & Unterwelten

Bunkermuseum Kossa

Dahlenberger Straße 1, 04849 Laußig

Erhaltene DDR-Führungsbunkeranlage aus der Zeit des Kalten Krieges in der Dübener Heide, seit 2002 als Museum geöffnet. Nachrichten- und Führungsbunker sind im Rahmen von Führungen öffentlich zugänglich.

Quelle & mehr Infos →
Bunker & Unterwelten

Festung Dresden (Festung Xperience)

Brühlsche Terrasse, 01067 Dresden

Unter der Brühlschen Terrasse gelegene, ab 1546 errichtete Festungsanlage mit begehbaren Gewölben und Kasematten. Als Museum Festung Dresden (Festung Xperience) ist die Unterwelt über einen Aufzug öffentlich zugänglich.

Quelle & mehr Infos →
Bunker & Unterwelten

Deutsches Bunkermuseum

Ernst-Sachs-Straße 73, Schweinfurt

2014 eröffnetes Museum in einem öffentlichen Luftschutz-Hochbunker von 1941. Es zeigt Luft- und Zivilschutz im Zweiten Weltkrieg und im Kalten Krieg mit originalen Ausrüstungsgegenständen über mehrere Bunkerebenen.

Quelle & mehr Infos →
Bunker & Unterwelten

Garnisonmuseum Nürnberg

Nürnberg

Militärhistorisches Museum im denkmalgeschützten Hochbunker Hohe Marter (erbaut 1941) im Stadtteil Schweinau. Der ehemalige Luftschutzbunker ist öffentlich zugänglich.

Quelle & mehr Infos →
Bunker & Unterwelten

Bunkermuseum Hagen

Bergstraße 98, Hagen

Privates Museum im Untergeschoss eines Luftschutz-Hochbunkers von 1942, der rund 1.200 Menschen Schutz bot. Seit 2013 zu festen Terminen besichtigbar, teils mit simuliertem Luftalarm im abgedunkelten Bunker.

Quelle & mehr Infos →
Bunker & Unterwelten

Luftschutzstollen Altstadt Iserlohn

Iserlohn

Rund 200 bis 250 Meter langer Luftschutzstollen aus dem Zweiten Weltkrieg unter der Oberen Stadtkirche im Bilsteinfelsen, der 1945 über 2.000 Menschen Schutz bot. Besichtigung über Führungen des Stadtmuseums Iserlohn.

Quelle & mehr Infos →
Bunker & Unterwelten

Bunker Wollenberg

Bad Freienwalde (Oder)

Atomsicherer Nachrichtenbunker (Troposphärenfunkzentrale 301) der NVA aus den 1980er Jahren, Teil des Warschauer-Pakt-Systems BARS. Wird von einem Verein als Museum und Gedenkort mit restaurierter Technik betrieben.

Quelle & mehr Infos →
Bunker & Unterwelten

Hochbunker Körnerstraße (Bunker K101)

Körnerstraße 101, Köln

Dreigeschossiger Luftschutz-Hochbunker von 1942/43 in Köln-Ehrenfeld, seit 2013 als Ort für Kultur und Erinnerung öffentlich zugänglich. Ausstellungen zur NS-Verfolgung und zu den Edelweißpiraten werden von einem Förderkreis betreut.

Quelle & mehr Infos →
Bunker & Unterwelten

Bunkermuseum Wilhelmshaven (Rundturm Norderneystraße)

Norderneystraße, Wilhelmshaven

Erhaltener Luftschutz-Rundturm in der Norderneystraße, der heute ein privates Bunkermuseum beherbergt. Zeugnis des umfangreichen Wilhelmshavener Luftschutzbunkerbaus im Zweiten Weltkrieg.

Quelle & mehr Infos →
Bunker & Unterwelten

Schutzbauten Stuttgart (Hochbunker Wiener Platz / Tiefbunker Feuerbach)

Stuttgart

Im Stadtteil Feuerbach betreut der Verein Schutzbauten Stuttgart e.V. zwei denkmalgeschützte Bunker mit regelmäßigen Führungen: den Hochbunker am Wiener Platz und einen Tiefbunker am Bahnhof Feuerbach mit Kalter-Krieg-Ausstattung.

Quelle & mehr Infos →
Bunker & Unterwelten

Hochbunker Poppelsdorf (KULTURBUNKER)

Trierer Straße 24, Bonn

Dreigeschossiger Luftschutz-Hochbunker von 1941 am Kreuzberg in Bonn-Poppelsdorf. Seit Mai 2025 als KULTURBUNKER mit Ausstellung zur Bunkergeschichte und wechselnden Kunstinstallationen besichtigbar, teils mit Führungen.

Quelle & mehr Infos →
Bunker & Unterwelten

Bergkeller Eilenburg

Eilenburg

Größtes im Lockergestein vorgetriebenes Stollensystem Sachsens; im April 1945 suchten hier mehrere tausend Menschen als Luftschutzstollen Zuflucht. Teile sind heute über Führungen des Stadtmuseums Eilenburg zu besichtigen.

Quelle & mehr Infos →

Alle Angaben ohne Gewähr – maßgeblich sind die verlinkten Quellen und die Betreiber vor Ort.